Themenkurse

Themenkurse

Unerwartete Hundebegegnungen, Besuch empfangen, die heruntergefallene Grillwurst - Im Leben mit Hund erlebst du täglich neue Herausforderungen. Sie gehen oft mit einer Vielzahl an Erwartungen, Gedanken und Gefühlen einher – bei Mensch und Hund. Deshalb sind solche Momente keine bloßen Trainingssituationen, sondern die Chance auf echte Beziehungsformung.

Hunde haben eine andere Sicht auf die Welt als wir: Wo du spazieren gehst, weil der Wald so ruhig ist, würde er gerne jagen. Wo du einen Stadtbummel machst, sieht er überwältigendes Chaos. Während du den netten Nachbarn begrüßt, sieht dein Hund, wie dessen Hund unbemerkt an euren Gartenzaun pinkelt.

Erziehung beginnt mit Verständnis für den anderen und dessen Bedürfnisse. Grundsätzlich sind Hunden dieselben Dinge wichtig, wie uns: Sicherheit, Partnerschaft, Nahrung, Sexualität, persönliche Entwicklung. Durch bedürfnisorientierte Erziehung löst du die Probleme deines Hundes und deine gleich mit.

Erziehung statt Training

  • Entwicklung: Veränderung entsteht nicht durch ein perfektes Ergebnis, sondern den gemeinsamen Weg. Lass uns den Blick weg von Verhaltensoptimierung hin zu klarer Kommunikation und gegenseitigem Vertrauen lenken.
  • Perspektivwechsel: Anstatt dich zu fragen, was dein Hund für dich tun soll, fragen wir uns: was kannst du für deinen Hund tun, was kann er von dir und einem Zusammenleben mit dir erwarten?
  • Ganzheitlichkeit: Ein Hund ist mehr als sein Verhalten. Er hat Gedanken, Gefühle, Ziele und Lösungsstrategien, in die wir uns hineinversetzen werden. Erst, wenn du deinen Hund verstehst, kannst du ihm das bieten, was er braucht.
  • Vorbild sein: Hunde beobachten uns, unser Verhalten und unsere Reaktionen, permanent, nicht nur auf dem Hundeplatz. Erziehung findet also in jeder Minute des Alltags statt und bietet dir unzählige Chancen, deinem Hund etwas beizubringen.
  • Ohne Belohnung: Zu einer stabilen, sicheren Bindung gehört die bedingungslose Grundversorgung des Hundes. Wir werden daher weder Essen noch Zuneigung instrumentalisieren. Jedes Lebewesen lernt von Natur aus gerne, auch ohne Leckerli. Handelst du also im Sinne deines Hundes, wird er dir mental wie körperlich folgen.

Leinenführung

Dein Hund zieht an der Leine, weil er andere Hunde begrüßen will, einen interessanten Geruch in der Nase hat oder die Welt um ihn herum so aufregend ist? Zeige ihm, dass es sich lohnt, draußen auf dich zu achten. Du lernst, wie du ohne Belohnungssystem die Orientierung deines Hundes an dir stärken kannst und wie deine Leine immer locker bleibt.

Das erwartet dich:

  • Lerne, gut zu führen
  • Beratung hinsichtlich deines Equipments
  • Leinenhandling in verschiedenen Situationen
  • Verstehen von Leinenführung im Kontext eurer Beziehung
  • Verbessere die Orientierung deines Hundes an dir

Voraussetzungen: Webinar "Hilfe, mein Hund zieht!"; dein Hund kann im Auto warten, während andere Teams an der Reihe sind.

Sicherheit geben

Lege den Grundstein für ein harmonisches Miteinander und größeres gegenseitiges Verständnis. Im Kurs kommst du einzeln an die Reihe, während die anderen Hunde in den Autos warten. So kann ich individuell beraten und die Aufgaben an jedes Team anpassen. Ob mehrere Teams gleichzeitig aktiv sein können, entscheiden wir gemeinsam.

Der Kurs ist Voraussetzung für die Intensivkurse "Hundebegegnungen" und "Menschenbegegnungen".

Das erwartet dich:

  • Kennenlernen des Sicherheitsbedürfnisses deines Hundes
  • Grundlagen Leinenführung
  • Stresstoleranz
  • Tabu setzen
  • Menschen- & Hundebegegnungen
  • Körpersprache Mensch & Hund

Das brauchst du:

  • Schleppleine (5 Meter)
  • Wasser für deinen Hund
  • Frühstück / Abendessen /Tagesmahlzeit deines Hundes in einem Futterbeutel oder einer Dose
  • Kleidung & Equipment dem Wetter entsprechend (z.B. Schattennetz fürs Auto, Wärmflasche, Mantel etc.)
  • Kotbeutel
  • Sitzgelegenheit für dich (Klappstuhl)

Voraussetzungen: -

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